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Dichtungen richtig wählen: Flach-, Spiral- und Ringdichtung

30. Mai 2026 · Lesezeit ca. 4 Min.

Die beste Flanschverbindung nützt nichts, wenn die Dichtung nicht passt. Die Wahl hängt von Druckstufe, Temperatur, Medium und Dichtfläche ab.

Flachdichtung

Der Klassiker für niedrige bis mittlere Drücke. Materialien reichen von faserverstärkten Werkstoffen bis zu PTFE und Graphit. PTFE ist chemisch sehr beständig, Graphit hält hohe Temperaturen aus.

Spiraldichtung

Spiralförmig gewickelte Metallbänder mit weicher Füllung – sehr robust bei schwankendem Druck und Temperatur. Mit Innen- und Außenring lassen sie sich exakt zentrieren und gegen Überpressung schützen. Typisch im Anlagen- und Kraftwerksbau.

Ring-Joint-Dichtung

Metallische Ringdichtungen für sehr hohe Drücke, etwa in der Petrochemie. Sie sitzen in einer speziellen Nut und dichten über metallischen Kontakt.

Auf die Dichtfläche achten

Die Dichtung muss zur Dichtleiste des Flansches passen (z. B. Form B1). Wir liefern die passende Dichtung gleich zur Flanschverbindung und Verschraubung – so passt die ganze Verbindung zusammen.

Häufige Fragen

Welche Dichtung für hohe Temperaturen?

Für hohe Temperaturen eignen sich Graphit-Flachdichtungen oder Spiraldichtungen mit Graphitfüllung; für sehr hohe Drücke metallische Ring-Joint-Dichtungen.

Was ist eine Spiraldichtung?

Eine spiralförmig gewickelte Dichtung aus Metallband mit weicher Füllung, robust bei wechselndem Druck und Temperatur – häufig im Anlagen- und Kraftwerksbau.

Brauchen Sie genau diese Teile?

Güte, Maß, Druckstufe und Menge genügen – Sie erhalten Ihr Angebot in der Regel noch am selben Tag, auf Wunsch mit Werkszeugnis 3.1.

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